Der Schlägersport Squash ist nicht nur etwas für Liebhaber. In den 1970er Jahren erlebte er in Deutschland seinen ganz großen Aufschwung. Doch in Ägypten, Australien, England und vor allem in den USA ist Squash immer noch sehr viel beliebter als in Deutschland. Woran das liegt ist schwierig zu sagen, denn der Sport Squash hat einige enorme Vorteile.

Es handelt sich um einen sehr schnellen Sport, der ein gutes Reaktionsvermögen vom Spieler verlangt. Das Spielfeld ist mit gerade einmal 9,75 mal 6,4 Metern recht klein. Es ist daher erschwinglich zu bauen und kostet nicht viel Miete pro Stunde.

Für Anfänger eignen sich am besten Squash Schläger, welche nicht zu viel wiegen. Sonst droht (vor allem bei falscher Handhabung) auch beim Squash der berühmte und viel gefürchtete Tennisarm. Ein Anfängerschläger sollte daher nicht mehr als 180 Gramm wiegen. Aus Titanium oder Carbon (vielleicht noch Aluminium) gefertigte Schläger erfüllen diesen Zweck mit – im wahrsten Sinne des Wortes - Leichtigkeit. Die Balance eines Anfängerrackets beim Squash sollte eher kopflastig sein. Kopflastig heißt verständlich ausgedrückt, dass der Hauptpunkt des Gewichts spürbar im Kopfbereich des Schlägers zu spüren ist. Die Schwungmasse dieser Bauart ist besonders groß. Profis und Clubspieler werden eher ein ausgewogenes Balancing bevorzugen.

Sehr wichtig ist außerdem die Bespannung eines Schlägers. Es gibt viele Hersteller von Saiten für den Sport Squash. Doch die Saite und ihre Dicke macht nicht allein den Unterschied aus. Denn vom Besaiter kann der Schläger auch softer oder härter bespannt werden. Eine weiche Bespannung von unter 10 Kilogramm wirkt sich negativ auf die Ballkontrolle aus. Vorteil ist jedoch, dass durch eine Art Trampolineffekt die Beschleunigung des Balles gewinnt. Bespannt man den Schläger besonders hart (über 12 Kilogramm), so sollte eine gewisse Schlagtechnik elaboriert sein. Dann kann der Spieler den Ball besonders gut und sehr präzise spielen. Die werkseitige Bespannung von Squashrackets ist meist nur als Transportschutz zu sehen. Ohne diese können Squashschläger beim Transport leichter brechen. Die Besaitung der Hersteller dient also dem Kunden. Sie ist jedoch nicht auf die Wünsche dessen ausgelegt und deshalb sollte eine vorhandene Saite aus dem Schläger herausgeschnitten und durch eine individuell angepasste Saite ersetzt werden.

Hat man dann den richtigen Schläger mit dem optimalen Gewicht und der passenden Saitenhärte gefunden, so kann es auch schon losgehen. Wir wünschen viel Spaß beim Spielen!

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